Projekte in Peravia

Projekte bis 2003:
Las Tablas
La Vereda
Iguana arriba
Gualey
Juan Desena
El Roblegal
Las Barias
Sabana larga
Arroyo salado
Paya

Projekte bis 2006:
Bani "Maximo Gomez"
Los Tumbaos
Los Quemados

Projekte bis 2009:
Hato Viejo (San Christóbal)












Las Tablas

Bauzeit: 2000 - 2001

Umfang der Baumaßnahme:
Renovierung der bestehenden Schule
Neubau von zwei Klassenräumen, Abstellraum und Schulleiterzimmer

Unser erstes Schulprojekt führte uns in das abgelegene Dorf Las Tablas im Süden der Dominikanischen Republik. Dieses Dorf verfügte nur über eine von einem Hurrikan stark beschädigte Schule, die nicht genug Platz für alle Kinder bot. Ein Schulabschluss war an dieser Schule nicht möglich.
Wir haben die bestehende Schule renoviert und im Jahr 2001 ein weiteres Schulgebäude errichtet. Die Kinder dort haben nun erstmals die Möglichkeit, in ihrem Dorf einen Schulabschluss zu erlangen.
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La Vereda

Bauzeit: 2001

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung einer bestehenden Schule um einen Klassenraum; Fertigstellung eines Rohbaus

In La Vereda leben etwa 1500 Familien. Damit alle Kinder zur Schule gehen können, wird in drei Schichten unterrichtet - vormittags, nachmittags und abends. Trotzdem war der Unterrichtsbesuch nicht für alle Kinder im schulpflichtigen Alter möglich.
Wir haben deshalb einen neuen Klassenraum gebaut und einen bestehenden Rohbau mit zwei Räumen fertiggestellt. Nun können alle schulpflichtigen Kinder in La Vereda die Grundschule bis zur achten Klasse besuchen und einen Schulabschluss absolvieren.
Beide neuen Schulgebäude wurden zudem mit einem Betondach versehen, sodass für das Dorf erstmals Schutzräume bei Hurrikangefahr zur Verfügung stehen.
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Iguana arriba

Bauzeit: 2001

Umfang der Baumaßnahme:
Neubau einer Schule mit einem Klassenraum

Die Familien der Kaffeebauern in Iguana arriba haben ihre Kinder lange Zeit in einem Lagerraum für Kaffee unterrichten lassen. Während der Ernte und in der Zeit danach wurde dieser Raum für die Lagerung des Kaffees gebraucht und es fand kein Unterricht statt. Dieses Gebäude war so baufällig, dass es nicht länger benutzt werden konnte.
Wir haben deshalb in Iguana arriba eine einklassige Schule gebaut, in der die kleineren Schüler unterrichtet werden, die die ca. 6-7 km weite Strecke bis zur nächsten Schule nicht täglich zu Fuß zurücklegen können. Durch die unsichere Lage der Kaffeebauern aufgrund starker Preisschwankungen des Kaffees ist eine gute Schulbildung in Dörfern wie Iguana arriba besonders wichtig.
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Gualey

Bauzeit: 2001

Umfang der Baumaßnahme:
Finanzierung eines Betondaches

In Gualey wurde die bestehende Schule um ein zweiklassiges Gebäude erweitert. Die Statuten einer einheimischen Entwicklungsgesellschaft (ODC), die die Erweiterung durchführte, erlaubten nur die Finanzierung eines Wellblechdaches. Während unseres Aufenthalts in der Dominikanischen Republik im Sommer 2001 trat das Dorf Gualey mit der Bitte an uns heran, die Finanzierung eines Beton- statt Wellblechdaches zu übernehmen. Das Dorf verfügte nicht über genügend Gebäude mit Betondach, sodass die Bewohner bei Hurrikangefahr kaum Unterschlupf finden konnten. Den Differenzbetrag für das Betondach haben wir deshalb zur Verfügung gestellt.
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Juan Desena

Bauzeit: 2002

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung einer bestehenden Schule um einen Klassenraum

Das Dorf Juan Desena hat etwa 2500 Einwohnern, die hauptsächlich als kleine Bauern auf eigenem Land arbeiten oder in der nahe gelegenen Kies- und Sandbaggerei ihren Lebensunterhalt verdienen.
Vor unseren Aktivitäten wurde in einem ehemaligen Militärgebäude unterrichtet. Doch dieses Gebäude bestand nur aus einem großen Raum und einem sehr langen schmalen Raum, der für den Unterricht nicht geeignet war, jedoch als zweiter Klassenraum genutzt wurde.
In Juan Desena wurde eine einklassige Schulerweiterung errichtet, damit in zwei Schichten vier Klassen und die Vorschule unterrichtet werden können. Nach der vierten Klasse können die Kinder von Juan Desena die Schule in Las Barias besuchen.
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El Roblegal

Bauzeit: 2002

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung einer bestehenden Schule um zwei Klassenräume

Das Dorf El Roblegal hat etwa 3000 Einwohner und eine ähnliche Wirtschaftsstruktur wie das Nachbardorf Juan Desena. Auch hier leben viele Kleinbauern, die ihr eigenes Land bewirtschaften und einige Arbeiter, die in der Baggerei ihr Auskommen finden.
Das Dorf verfügte über eine einklassige Schule. Der Klassenraum war geteilt, sodass zwei kleine Klassenräume zur Verfügung standen. Die Kinder wurden hier bis zur vierten Klasse unterrichtet und wechselten dann in die Schule nach Pizzarette. Doch auch dort herrscht starker Platzmangel, sodass mit dem Schuljahr 2002/2003 die Kinder der 5. Klasse aus El Roblegal nicht mehr in Pizzarette unterrichtet werden konnte.
Aus diesen Gründen haben wir in El Roblegal eine zweiklassige Schulerweiterung gebaut. Der geteilte Klassenraum kann nun wieder zu einem Raum werden und somit stehen drei große Klassenräume zur Verfügung, die allen schulpflichtigen Kindern des Dorfes die Möglichkeit eines Schulbesuches geben.
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Las Barias

Bauzeit: 2002 - 2003

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung einer bestehenden Schule um zwei Klassenräume

Die Bewohner von Las Barias sind in erster Linie in der Landwirtschaft als Selbstversorger tätig. Die einzelnen Familien bebauen nur wenig Land und sind arm. Die Kinder, die die Schule in Las Barias besuchen, kommen größtenteils aus diesem Ort, teilweise aber auch aus den umliegenden Dörfern.
In Las Barias wurden die Schüler in den Schuljahren 1 - 8 und einer Vorschulklasse unterrichtet. Das Schulgebäude bestand aus drei Klassenräumen und einem Lehrmittelraum, der ebenfalls als Klassenraum benutzt wurde. Er besaß nur die halbe Klassenraumgröße und ein kleines Fenster. Für die Vorschulklasse stand kein eigener Raum zur Verfügung. Sie wurde im Freien unterrichtet. In der Schule herrschte große Enge mit Klassenstärken von bis zu 60 Kindern.
Durch die Erweiterung der Schule um ein zweiklassiges Schulgebäude steht nun allen Jahrgangsstufen und auch der Vorschulklasse ein Klassenraum zur Verfügung. Darüber hinaus kann die größte Klasse geteilt werden. Der Lehrmittelraum wird jetzt als Bibliothek genutzt.
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Sabana larga

Bauzeit: 2002 - 2003

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung einer bestehenden Schule um zwei Klassenräume

Das Dorf hat etwa 3000 Einwohner, die überwiegend von der Landwirtschaft leben. Das Dorf liegt am Hang und viele Häuser sind weit vom Dorfkern entfernt. Der Schulweg ist deshalb für viele Kinder sehr weit.
Die bestehende Schule war renovierungsbedürftig und bestand aus zwei Klassenräumen. Einige hundert Meter vom Schulgebäude entfernt war zusätzlich ein Wohnhaus angemietet worden, in dem auch unterrichtet wurde. Die Kinder konnten die Klassen eins bis sechs besuchen und wechselten dann für die siebte und achte Klasse nach La Vereda oder El Limonal. Im Durchschnitt gingen etwa 50 Kinder in eine Klasse. Da nicht für mehr Kinder Platz in den Räumen war, konnten nicht alle Kinder beschult werden.
In Sabana larga wurde eine zweiklassige Schulerweiterung errichtet. Jetzt können alle Kinder bis zum Abschluss nach der achten Klasse im Dorf zur Schule gehen und die Kinder, die in dem angemieteten Wohnhaus unterrichtet wurden, haben einen richtigen Klassenraum.
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Arroyo salado

Bauzeit: 2002 - 2003

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung der bestehenden Schule um zwei Klassenräume

In Arroyo salado leben etwa 3500 Menschen. Sie gehen hauptsächlich der Landwirtschaft auf eigenem Land nach. Da das Dorf sehr hügelig liegt, ist es mühsam, durch Ackerbau das Auskommen zu sichern. Erschwerend kommen die immer stärker zu spürenden Auswirkungen der Erosion in Folge von Abholzungen in den Bergen hinzu. So führt der Fluss im Dorf nicht mehr ganzjährig Wasser.
Das Schulgebäude bestand aus zwei Räumen und einem zusätzlich angemieteten Wohnhaus. In Arroyo salado wurde bis zur sechsten Klasse unterrichtet, die erste Klasse zusammen mit der Vorschule. Die Kinder der siebten und achten Klasse gingen in La Vereda oder Limonal zur Schule.
Durch den Bau einer zweiklassigen Schulerweiterung ist jetzt im Dorf ein Abschluss nach der achten Klasse möglich und das angemietete Haus wird nicht mehr benötigt.
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Paya

Bauzeit: 2003

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung der bestehenden Schule um drei Klassenräume

Paya liegt östlich von Bani an der Hauptstraße nach Santa Domingo. Der Ort vergrößert sich seit Jahren und wird sich auch in Zukunft weiter ausdehnen. Zur Zeit leben etwa 15.000 Menschen in Paya, die ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft, in der ortsansässigen Industrie, auf dem Bau oder als Gelegenheitsarbeiter verdienen.
Paya hat eine Schule mit 11 Klassenräumen, in denen mehr als tausend Schüler unterrichtet werden. Sie können die Schule bis zum achten Schuljahr besuchen und einen Schulabschluss absolvieren. Da die 11 Räume aber nicht ausreichten, fand auch Unterricht in drei behelfsmäßigen Räumen bzw. Unterständen statt. Nicht alle schulfähigen Kinder in Paya konnten die Schule besuchen.
Wir haben in Paya eine dreiklassige Schulerweiterung gebaut. Durch diesen Neubau können jetzt alle schulfähigen Kinder eine Schule besuchen, einen Abschluss in Paya absolvieren und werden in einem richtigen Klassenraum unterrichtet.
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Bani "Maximo Gomez"

Bauzeit: 2004

Umfang der Baumaßnahme:
Neubau einer Vorschulklasse an der Schule "Maximo Gomez"

Die Stadtschule "Maximo Gomez" liegt in der nördlichen Innenstadt von Bani. Sie ist die zentrale Schule für mehrere große Stadtviertel. Da die Bevölkerung im Einzugsbereich der Schule kontinuierlich steigt, ist der Bedarf an zusätzlichem Schulraum groß.
Ursprünglich sollte an dieser Schule ein Zentrum für die Lehrerfortbildung gebaut werden. Durch die Bereitstellung von Know-how und modernen technischen Hilfsmitteln sollten Lehrkräften aller Schulen des Distriktes hier eigenständig Unterrichtsmaterialien erstellen können.
Vor allem durch fehlende Kooperation mit dem damaligen Leiter der Erziehungsbehörde konnte dies nie umgesetzt werden. Der neue Leiter der Behörde hat nun eine andere sinnvolle Nutzung des Gebäudes erreicht, indem er das Gebäude zum Herzstück der Vorschulerziehung umgestaltet hat.
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Los Tumbaos

Bauzeit: 2003 - 2006

Umfang der Baumaßnahme:
Neubau einer Schule mit zwei Klassenräumen

Das Dorf Los Tumbaos liegt westlich von Bani an der Hauptstraße nach Las Calderas.
In Los Tumbaos gab es eine einklassige Schule und einen angemieteten Verschlag. So konnten die Kinder bis zur vierten Klasse beschult werden und mussten dann in eine der Nachbarschulen die Klassen fünf bis acht besuchen. Doch der Weg dorthin führte an der Hauptstraße entlang und dort zu gehen war ähnlich gefährlich wie das Laufen auf deutschen Autobahnen.
Durch den Bau einer neuen Schule mit zwei Klassenräumen besteht für die Kinder im Dorf nun die Möglichkeit, bis zum Abschluss der sechsten Klasse im Dorf unterrichtet zu werden.
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Los Quemados

Bauzeit: 2003 - 2006

Umfang der Baumaßnahme:
Neubau einer Schule mit sechs Klassenräumen

Los Quemados ist ein großes Dorf der Gemeinde Paya und liegt etwa 15 km von der Provinzhauptstadt Bani entfernt.
In Los Quemados gab es eine baufällige zweiklassige Schule, die nicht mehr benutzt werden konnte, da Einsturzgefahr bestand. Doch für die Kinder der unteren Klassen war der Weg bis zur nächsten Schule nicht zu bewältigen.
Wir haben deshalb eine neue Schule mit sechs Klassenräumen gebaut. Dadurch ist die Möglichkeit des Schulbesuchs und des Schulabschlusses für alle schulfähigen Kinder des Dorfes sichergestellt.
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Hato Viejo (San Christóbal)

Bauzeit: 2009

Umfang der Baumaßnahme:
Erweiterung einer bestehenden Schule um einen Klassenraum

Die Gemeinde Hato Viejo gehört zur Stadt Nigua. Nigua liegt in der Provinz San Cristóbal, südöstlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Die Bewohner von Hato Viejo sind sehr arm. Die meisten von ihnen leben unterhalb der Armutsgrenze. Ein Großteil der Eltern sind Analphabeten, die die Priorität nicht in der schulischen Ausbildung ihrer Kinder sehen. Deshalb fehlen die Kinder häufig im Unterricht oder sind gar nicht angemeldet.
In der Schule in Hato Viejo werden jahrgangsübergreifend die Vorschulklasse und die Jahrgangsstufen 1 - 3 unterrichtet. In Hato Viejo kommt die Schule den neuen Empfehlungen des Erziehungsministeriums nach, den Unterricht nur noch einschichtig stattfinden zu lassen. Aus diesem Grund und weil mit steigenden Schülerzahlen gerechnet wird, reichte die bisherige Schule mit ihren zwei Klassenräumen nicht mehr aus. Nach Fertigstellung der einklassigen Schulerweiterung hat die Vorschulklasse nun einen eigenen Klassenraum.
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